Nach dem Frühstück haben wir angefangen mit dem Calliope zu programmieren.
Wir haben zum Beispiel gelernt, Schere-Stein-Papier zu programmieren oder sich gegenseitig Nachrichten zu senden.😊
Die Lego-Roboter
Heute haben wir wie immer um 9:00 Uhr gefrühstückt. Danach haben wir mit den Lego Robotern angefangen. Da haben wir Roboter gebaut und verschiedene Aufgaben gemacht die in der App EV3 Classroom vorgegeben wurden, wie zum Beispiel eine gewisse Strecke (84cm) fahren oder Hindernissen ausweichen. Manche haben es schon geschafft eine Art „Schaufel“ zu bauen und zu programmieren, um eine Box zu greifen.
Um ca. 17:30 Uhr waren wir fertig. Danach hatten wir Freizeit und dann gab es Abendessen. Am Abend haben ein paar Schüler Roboterkämpfe veranstaltet und bis kurz vor Mitternacht Gesellschaftsspiele gespielt.
Bei UNO mussten alle, außer die UNO Gewinner, Liegestütz machen, so dass am Ende des fröhlichen Abends bei manchen der Bauch vom vielen Lachen und/oder die Muskeln vom Liegestütz machen weh taten.
Das war echt anstrengend und manchmal war man kurz vorm Verzweifeln, weil der Code ungenau war und der Roboter daher unerwartete Sachen gemacht hat.
Am Abend gab es Rührei, Kartoffeln und Gemüse. Danach fanden sich wie immer Kleingruppen zusammen, die bis spät in Gesellschaftsspielen versunken sind. Andere haben Bücher gelesen oder waren in Kleingruppen noch kurz draußen in der Stille des Waldes.
Tag 6: Samstag, 10.09.22
Mission completed
Heute Morgen sind wir gegen neun Uhr aufgestanden.
Zunächst sind wir Frühstücken gegangen in unserem Gemeinschaftsraum. Nachdem wir alle fertig waren mit dem Frühstücken haben sich alle im Bad fertig gemacht und dann ging es auch schon los mit unserer Herausforderung wir haben heute wieder mit unseren Lego Robotern gearbeitet.
Die eine Aufgabe von gestern war noch nicht ganz gelöst, der Roboter sollte eine Kiste aufnehmen, mit dieser in eine Zielscheibe fahren, abladen und danach einer Linie auf die „Ladestation“. Zwei Gruppen der 10. Klässler wurden dann aber heute zeitnah fertig. Teilweise lag es an nicht kalibrierten Sensoren oder niedrigen Akkuladeständen, bei manchen war der Code noch nicht passend. Nach und nach kamen aber alle Gruppen ans Ziel.
Nun gab es Mittagessen, da wir noch Reste von gestern hatten haben manche sie gegessen manche aber auch nur ein Apfel und zum Nachtisch gab es für jeden noch ein Stück Russischer Zupfkuchen.
Dann haben wir einen Wettbewerb gemacht mit zwei unterschiedlichen Gruppen: die Aufgabe war mit jeweils fünf Robotern, die sich gegenseitig aktivieren, ein Tor zu schießen. Das Team wo es als letztes schaffte hatte verloren. In diesem Wettbewerb ging es darum im Team zu arbeiten und unser Programmierkönnen zu beweisen. Es war spannend bis zum Schluss, da die Teams fast bis zum Ende ungefähr gleich auf waren. Gruppe 1 hatte sich dann am Ende durchgesetzt und unter großem Applaus die Herausforderung geschafft.
Nach dem Wettbewerb hatten wir dann erstmal eine zweistündige Verschnaufpause und dann gab es auch schon Abendessen.
Zu Abend gab es für uns alle Pizza egal ob mit Salami oder vegetarisch, es war alles dabei. Als wir fertig waren mit essen haben wir denn Abend ausklingen lassen mit etwas Freizeit für Monopoly oder eine Runde laufen. Dann sind wir alle todmüde schlafen gegangen.
Tag 7: Sonntag, 11.09.22
Tag 9: Dienstag, 13.09.22
Bevor es morgen zur SAP geht bereiten wir uns heute in der Schule auf eine weitere visuelle Programmiersprache vor: Scratch - die Ähnlichkeit zur Calliope und Lego EV3 Sprache machen uns den Einstieg nicht ganz so schwer und so gibt es nur eine kurze Einführung von Hr. Risser.
Danach sollen wir selbst ein paar kleinere Aufgaben erfüllen. Das macht Spaß und geht richtig schnell.
Innerhalb von 10-20 Minuten programmieren wir einen Oktopus, der einen Stern einfangen muss und den wir mit den Pfeiltasten der Tastatur steuern können. Im weiteren Verlauf erstellen wir noch eine Score Anzeige, die automatisch hochläuft.
Andere sind schon dabei ein „Pong“ ähnliches Spiel zu programmieren, es ist wirklich erstaunlich, wie einfach das funktioniert.
Unsere Lehrer versuchen sich derweil an einem virtuellen Miniklavier, welches die Webcam benutzt und über Bewegungen vor der Webcam gesteuert werden kann. Im Livebild sieht man „Tasten“, die durch „Winken“ „gedrückt“ werden.
Tag 10: Mittwoch, 14.09.22
Wir sind früh auf den Beinen, denn wir treffen uns um 7.20 Uhr am Landauer Bahnhof. Es geht direkt gut los und unser Zug hat 15 Minuten Verspätung. Kein Problem, 30 Minuten Umsteigezeit in Karlsruhe verschaffen uns ein Polster. Doch dann steht der Zug kurz vor Karlsruhe und es soll erst in 15 Minuten weitergehen. Den Anschlusszug würden wir so verpassen… Glücklicherweise erreichen wir dann doch ganz knapp den Karlsruher Bahnhof und somit auch unseren Anschluss. Erstmal durchatmen nach dem Zwischensprint zur S3 nach Walldorf.
Am SAP Schulungszentrum angekommen erhalten wir erst einmal einen QR Code, damit wir in das Gebäude gelangen. Herr Wild empfängt uns freundlich und zeigt uns erst einmal unsere Schulungsräume. Wir staunen alle, denn das Innere des gesamten Gebäudes sieht total gemütlich und modern aus. Überall gibt es Sitzgelegenheiten, bequeme Sessel, Kunstwerke an den Wänden und eine riesige 3-eckige Säule in der Lobby, die verspiegelt ist aber auch die Uhrzeit oder verschiedene Muster anzeigen kann.
Getränke gibt es für alle Umsonst und auch zum Mittagessen werden wir eingeladen.
Bevor es los geht bekommen wir eine kleine Führung im Außenbereich. Es gibt in Walldorf ca. 30 verschiedene Gebäude der SAP, einige sternförmig, andere H-förmig oder quadratisch. Alle sind miteinander verbunden, damit man trocken von einem ins andere gelangen kann. Auch in das SAP Hauptgebäude dürfen wir kurz reingehen.
Weitere Kunstwerke erwarten uns im Außenbereich, Tennisplätze, Beachvolleyballfeld und Fitnessstudios gibt es hier auch, die Kinder und auch wir Lehrer sind begeistert.
Dann geht es los, es stehen 2 Workshops auf dem Plan: Im ersten programmieren wir Legoroboter und bemerken, dass es einen großen Unterschied macht, wie gut die Sensoren sind und wie oft diese pro Sekunde abgefragt werden.
Dann geht´s zum sehr leckeren Mittagessen in die Mensa, wie sich am Ende zeigt, ist das gute Essen eins der besten Argumente, sich vielleicht später hier zu bewerben.
Der zweite Workshop geht über eine weitere Programmiersprache: Snap. Wir bekommen gezeigt, wie man damit Bilder bearbeitet, verzerrt, aus einem Webcamfoto ein Kunstwerk aus Punkten und Strichen „zaubert“ oder einen automatischen „Fischaugespiegel“ programmiert. Wir sind alle voll konzentriert und total geflasht von den Möglichkeiten.
Um 16.30 Uhr laufen wir zum Angelsportheim und bauen unser Schlaflager auf. Danach geht´s zum Döner um die Ecke, der zufällig einer der Besten in der Stadt zu sein scheint und schon seit 26 Jahren existiert. Alle sind satt und glücklich :)
Den Abend lassen wir mit Gesellschaftsspielen ausklingen und gehen früh ins Bett. Es war ein langer, spannender aber auch anstrengender Tag.

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